Permakulturgarten 

 

Permakultur bedeutet nachhaltige, ökologische Wirtschaftsweise und Vielfalt. Mit altem und neuem Wissen, mit Experimentier- und Entdeckerfreude, mit Respekt vor allem, was wachsen will, gedeiht unser Garten. Mit alten widerstandsfähigen Gemüsepflanzen, mit wilden und veredelten Beerensträuchern und Obstbäumen, mit Blumen und Kräutern. Kleine Ökosysteme entstehen durch Pflanzengemeinschaften oder Kleinklimazonen. Bester Humus aus dem „Gold“ der Esel fördert alles Wachstum. Im selbstgebauten Gewächshaus mit natürlicher Mistheizung kann bereits im Februar mit der Anzucht der Samen begonnen werden.

Die Wildblumen und die blühenden Gewürze in der Kräuterspirale sind beliebte Treffpunkte der Bienen und anderer Insekten.  

Neben all dem Nutzen lädt der Garten auch immer zum Verweilen, zur Meditation oder künstlerischem Gestalten ein.  


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Unsere Tierhaltung

 

Unsere Tiere verdienen als Mitgeschöpfe und Freunde unsere tiefe Achtung. Wir versuchen ihre Bedürfnisse nach Bewegungsfreiheit, Abwechslung und Streicheleinheiten bestmöglich zu erfüllen. Esel, Ziegen und Schafe werden mit bestem eigenem Heu gefüttert, das wir zweimal im Jahr mit Humor und Muskelkraft in unsere Scheune befördern.

Die Hühner schenken uns ihre Eier, gelegentlich mag eine Henne brüten. Wenn die Junghähne zu viel werden, suchen wir einen guten Platz für sie.

Wir melken auch zwei Ziegen, nachdem sie selbst ihre Zicklein entwöhnt haben. Manchmal verarbeiten wir die Milch zu leckerem Ziegenkäse mit Zitronensaft als Gerinnungsmittel.

Alle Tiere miteinander bewohnen einen sehr großen Offenstall mit angrenzender Koppel.  


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